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Retrospektive: Jan Nowicki

Jan Nowicki zählt zu den großen Mimen der europäischen Filmlandschaft. Geboren 1939 in Zentral-Polen, absolvierte er 1964 die Staatliche Schauspielschule in Krakau. Dort gehört er seitdem fest zum Ensemble des Teatr Stary. Sein Filmdebüt gab er 1965 in Andrzej Wajdas Klassikerverfilmung „Legionäre“ (Popioły). Anschließend spielte er unter weiteren Regie-Größen wie Aleksander Ford, Jerzy Hoffmann, Jerzy Skolimowski oder Krzysztof Zanussi. 1973 brillierte er als Josef im Cannes-prämierten „Das Sanatorium zur Todesanzeige“ unter der Regie von Wojciech Has. Liiert mit der ungarischen Filmregisseurin Márta Mészáros, wirkte er auch oft in ihren Filmen mit. 1988 engagierte ihn die DEFA-Regisseurin Iris Gusner für ihre Komödie „Ich liebe dich – April! April!“. Einen seiner letzten Filmauftritte gab er in Skolimowski´s „11 Minuten“. Jan Nowicki spielte bis heute in über 240 Filmen mit.