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Ausstellung 12.05.–25.06.: Europa in Bildern erzählt

Europa im Fokus: Der zerstörte Reichstag in Berlin, ein bosnischer Soldat vor einem Grab, junge Menschen in Bologna. Drei von 51 Momentaufnahmen eines Kontinents, der zu einer Einheit zusammenzuwachsen versucht. Die Fotografien dokumentieren die Anfänge nach dem Krieg bis hin zum Brexit. Das Spektrum reicht von Solidarität und Studentenrevolte, Wirtschaftswunder und -krisen über Mauerbau und Mauerfall, Arbeit und Arbeitslosigkeit, Terror und Flüchtlingsstrom bis hin zu Kommerz und Klima, Jungsein und Altern in der EU. Diese Ausstellung will Partizipation statt Rezeption. Wozu ist „unser“ Europa eigentlich gut? Individuelle Antworten des Betrachters sind genauso erwünscht, wie sich zu entscheiden, wie viel Verantwortung jede(r) selbst tragen kann – für diesen Staatenbund, in dem wir leben.

12.05.–25.06. | Sparkasse Frauenstraße, Zittau

Unter dem Titel „MOTHER EUROPE“ richtet das 18. Neiße Filmfestival seinen Blick auf das, was uns als Europäer verbindet – auf die Wurzeln der europäischen Idee, was Europa heute ausmacht und wie eine Zukunft Europas aussehen könnte. Das Filmfestival im Dreiländereck an der Neiße steht in seiner Trinationalität von Beginn an für ein offenes, sozial gerechtes und tolerantes Europa. Wohlstandsgefälle, Demokratiedefizite und nationalistisches Denken stellen diese Vision jedoch in Frage und gefährden auch lange als selbstverständlich geltende Freiheiten. Dieser Auseinandersetzung möchte sich das Filmfest mit seiner diesjährigen Fokus-Reihe aus Filmen, Lesungen, Ausstellungen und Konzerten nähern und mit den Mitteln eines grenzüberschreitenden Festivals, aus der Mitte Europas heraus, zu einem gesellschaftlichen Diskurs beitragen und dazu einladen.