Filmreihen

Wettbewerb Dokumentarfilm

Neun Dokumentarfilme aus Deutschland, Polen und Tschechien kreisen um Verbundenheit – in der Familie, mit der Heimat, mit Überzeugungen und Leidenschaften. Und um den Verlust dieser Bindungen: von Heimat, Hoffnung, Würde. "Kukata Miti" und "Die Stadt, die fortging" zeigen, wie Wälder und eine ganze Stadt dem Fortschritt geopfert werden; "Silver" blickt auf Familien, deren Schicksal seit Generationen von Ausbeutung geprägt ist. "Was machen wir mit Péťa?", "Eine Krankheit wie ein Gedicht" und "Bekenntnisse eines Muttermals" suchen nach Nähe, Halt und Abgrenzung in schwierigen Familienbeziehungen – geduldig, zärtlich, schonungslos. "Habibi Hussein" und "Ist es das wert?!" fragen nach dem Wert von Arbeit, kultureller Eigenständigkeit und Leidenschaft in einer Welt, in der alles käuflich scheint. "1+1+1" schickt seine Figuren durch eine Gesellschaft, die im Fortschritt das Wesentliche vergisst.